PRESS ABOUT DATAFREQ

ELEKTRAUMA
Noch kitschiger kann das Layout des Covers nicht sein. Und noch deutlicher kann man nicht mehr mittels Covergestaltung auf das, was auf der Scheibe zu hören sein wird, vorgreifen. Datafreq wurde schon mal die Ehre zuteil, bei dem renommierten „Advanced Electronics“ Sampler zu erscheinen. Der Song „Just Like 1981“ ist auf diesem Album in der Originalversion zu hören. Und wie man es schon aus dem Titel herauslesen kann, ist Dave Rout, der kreative Kofpf von Datafreq, ein Fan der 80er Jahre. Allen voran, was die Elektronik anbelangt, scheint einen richtigen Fuhrpark davon zu besitzen. Der in Toronto lebende Musiker ist eigentlich kein Unbekannter mehr. „Aktivierung“ von !bang Elektronika ist ebenfalls auf seinem Mist gewachsen, sowie auch Rational Youth oder Jetlag, ein Projekt, das er zusammen mit Darrin Huss von Psyche ins Leben rief. Unter Datafreq hat er nun alles, was fiept, biept und knarzt zusammengesammelt und daraus Musik gemacht, die teilweise wirklich richtig genial die alte New Wave Zeit wieder aufleben lässt („Just Like 1981“, sowie das sehr unterkühlte, an John Foxx erinnernde „Silhouette City“ sind die Paradebeispiele aus den Kompositionen zu machen und somit einen eher mittelmäßigen Eindruck hinterlassen (Beispiel hierfür ist „Claudia Bruckens Lips“, ein Stück, das, frei nach „Bette Davis Eyes“, die wunderschöne Mundpartie der Propaganda Sängerin zum Inhalt hat, allerdings nicht wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlässt). Unter dem Strich ist diese CD sicherlich für alle Amiga, Commodore oder Atari Fans lohnenswert, ob es aber, wie der Titel verspricht, Spaß für die ganze Familie ist, bleibt erst einmal noch offen.
reviewed by nuuc
Thomas Thyssen, PAGAN LOVE SONGS:
‚Gibt es Sommer-Electropop? Natürlich, denn DATAFREQ, der mit !BANG ELEKTRONIKA und der Minimal Elektronik-Legende RATIONAL YOUTH bereits elektronische Musikgeschichte geschrieben hat, legt mit 'Fun For The Whole Family' ein Debütalbum vor, welches nicht nur hundertprozentig hält, was der Titel verspricht, sondern auch die unterschiedlichsten Leute - vom Electroclash-Freak bis hin zum New Waver - ansprechend wird. Einfach cool! Und das im Sommer!’
Markus Fürgut, GOTHIC:
’Fun for the Whole Family ist ein Album der Spitzenklasse für alle Minimal-Electro und 80-ies Fans.’
Marco Reich, ORKUS:
"Moment mal... Space Invaders?" So oder so ähnlich dürfte die erste Reaktion beim Betrachten des Covers ausfallen, wenn man Datafreqs Debut in den Händen hält. Liest man sich die Tracklist durch, so machen sich bei Worten wie "Arcade" durchaus Retro-Gefühle breit. Also ab in den Player damit... und sofort flimmern unscharfe Pixelhaufen vor dem geistigen Auge, und mit jedem Durchlauf verflucht man den Tag mehr, an dem man seine alte Nintendo-Konsole samt Zubehör für ein paar Mark verkauft hat. Kein Wunder, denn auf Fun for the Whole FAmily lässt Mastermind Dave Rout, der bereits seit über 20 Jahren mit Projekten wie !Bang Elektronika und RAtional Youth in der Electro-Szene mitmischt, seiner Vorliebe für Atari-Konsolen und Vintage Electronics freien Lauf. Und dabei wehrt sich Purist Rout auch noch konsequent gegen neumodische Electro- und EBM Einflüsse. Also Minimalelektronik at its best! Da stört es auch nicht weiter, dass dem Album in der Mitte etwas die Luft ausgeht, dem Hörgenuss tut das jedenfalls keinen Abbruch (9).
Uwe Marx, SONIC SEDUCER:
Nicht nur die Artworks erinnern mehr als nur ein bisschen an die 80er und insbesondere an Captain Future (…) „Just Like 1981“, unzweifelhaft der Matchwinner des letzten LP-Samplers des Drehmoment-Labels, ist hier noch einmal mit von der Partie. Dieser Vocoder-Hit erhält durch das vorliegende Album sicherlich noch etwas Aufwind, jetzt also auch endlich im handlichen CD-Format erhältlich. Fazit: Ein grandioses Album, das leider zum Schluss hin etwas nachlässt, trotzdem aber wahnsinnig viel Spaß macht....
BACK AGAIN (Alexander Pohle)
Unsere Berliner Freunde von Das Drehmoment sind immer wieder für eine Überraschung gut. Nahm man bisher an, das auf dem kleinen aber feinen Electro-Label sicher immer nur Vinyl in meist schöner Aufmachung erscheinen würde, kommt nun ausgerechnet bei dem puren Analog-Electro-Retro-Videogame-Projekt DATAFREQ eine CD. Schön, wenn nicht immer das passiert, was man erwartet! Kennen tun wir DATAFREQ schon vom Drehmoment-Jubiläums-LP-Sampler, so gibt es den Hit „Just Like 1981“ auch auf der CD zu hören, zu Recht, denn das ist ein echter Knaller ganz im Stile der guten alten Buggles, Trans X und Konsorten, oder auch ein bisschen in Richtung von aktuelleren Bands wie Machiste, Television Set etcetera. Tanzbar, eingängig und purer 80s Stoff im Soundgewand von heute. Zudem gibt der Titel die Richtung für das ganze Album vor, das wahrscheinlich nach einem Werbespruch von alten Videospielen benannt sein dürfte oder ähnliches. Auch „I Desire“ erinnert mit den herrlichen Roboterstimmen an die gute alte Zeit und könnte auf den einschlägigen Partys durchaus für Bewegung sorgen. Mit 11 Songs in knapp 38 Minuten wird auch das klassische LP-Format exakt eingehalten. Klar, man denkt zu keiner Sekunde des Albums „wow, das ist ja was innovativ Neues!“, aber wer will das auch? Dabei werden unterschwellig auch ein paar modernere Electro-Einflüsse verarbeitet, wie beispielsweise in „Diskophonic“. Selten habe ich eine neu erhaltene CD in so kurzer Zeit so häufig gehört (in letzter Zeit kommen da wohl nur Coldplay, die Editors und The Killers heran), weil die Musik einfach Spaß macht, locker und flockig alte Zeiten und damit gute Laune aufleben lässt. Als Bonus zur Musik gibt es einen einfachen, aber nett gemachten Videoclip zu „Arcade Junkie“, der für Kinder der frühen 80er viele witzige Erinnerungen visualisiert. Electro-Wave-Pop vom feinsten und wer hier meckert, dass das auf CD kommt, ist doof! Außerdem kann ein Projekt, das eine Hymne auf Claudia Brückens (Propaganda, Solo und Act) Lippen macht doch nur großartig sein, oder? (A.P.)
TERRORVERLAG (Darkun)
Mit DATAFREQs "Fun for the whole family" veröffentlicht Dave Rout (ex-RATIONAL YOUTH) auf dem Drehmoment-Label sein lang erwartetes Debütalbum. Nach einem kurzen Begrüßungsintro startet "Just like 1981" voll durch. Feinster Vocoder-/ Minimal-Electro mit Tanzflächen-Füll-Garantie. Auch "Scene Machine" strebt direkt zum Dancefloor, spacig wie das Cover der CD, so sind auch die schönen, wunderbaren Sounds in diesem Instrumental-Song. Unglaublich – selbst beim Titel "I desire" spürt man keine Spur von Ermüdung. "Arcade Junkie" ist dann ein richtig kleiner Minimal-Stampf-Electro Song (ja, so etwas gibt es). Nach "Deadman Control" gibt es bei "Silhouhette City" sogar (fast) vocoderfreie Vocals zu hören. Beim nächsten Track kommen in mir unweigerlich Erinnerungen an PROPAGANDA ("Duel", "P-Machinery", "Dr. Mabuse") hoch. Nicht wegen der Musik, sondern wegen des Titels "Claudia Bruckens Lips", denn Claudia Brücken war die Sängerin dieser Kultformation der glorreichen 80er. Nach dem fast träumerischen "Circuitropolis" folgt mit "Diskophonic" ein Stück, das schon fast in Richtung House geht. Nach einem starken Anfang baut die CD leider am Ende (besonders mit „I like Japanese Girls“) etwas ab. Macht aber nix - denn der Rest ist cool.
Minimal-Electro wird garantiert in der nächsten Zeit wieder einen höheren Stellenwert einnehmen. Projekte wie DATAFREQ machen den Weg mit ihrer frischen Art dafür frei. Starke Partyscheibe. Ein Lob auch an das Label "Das Drehmoment", das solche Veröffentlichungen ermöglicht.
Noch kitschiger kann das Layout des Covers nicht sein. Und noch deutlicher kann man nicht mehr mittels Covergestaltung auf das, was auf der Scheibe zu hören sein wird, vorgreifen. Datafreq wurde schon mal die Ehre zuteil, bei dem renommierten „Advanced Electronics“ Sampler zu erscheinen. Der Song „Just Like 1981“ ist auf diesem Album in der Originalversion zu hören. Und wie man es schon aus dem Titel herauslesen kann, ist Dave Rout, der kreative Kofpf von Datafreq, ein Fan der 80er Jahre. Allen voran, was die Elektronik anbelangt, scheint einen richtigen Fuhrpark davon zu besitzen. Der in Toronto lebende Musiker ist eigentlich kein Unbekannter mehr. „Aktivierung“ von !bang Elektronika ist ebenfalls auf seinem Mist gewachsen, sowie auch Rational Youth oder Jetlag, ein Projekt, das er zusammen mit Darrin Huss von Psyche ins Leben rief. Unter Datafreq hat er nun alles, was fiept, biept und knarzt zusammengesammelt und daraus Musik gemacht, die teilweise wirklich richtig genial die alte New Wave Zeit wieder aufleben lässt („Just Like 1981“, sowie das sehr unterkühlte, an John Foxx erinnernde „Silhouette City“ sind die Paradebeispiele aus den Kompositionen zu machen und somit einen eher mittelmäßigen Eindruck hinterlassen (Beispiel hierfür ist „Claudia Bruckens Lips“, ein Stück, das, frei nach „Bette Davis Eyes“, die wunderschöne Mundpartie der Propaganda Sängerin zum Inhalt hat, allerdings nicht wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlässt). Unter dem Strich ist diese CD sicherlich für alle Amiga, Commodore oder Atari Fans lohnenswert, ob es aber, wie der Titel verspricht, Spaß für die ganze Familie ist, bleibt erst einmal noch offen.
reviewed by nuuc
Thomas Thyssen, PAGAN LOVE SONGS:
‚Gibt es Sommer-Electropop? Natürlich, denn DATAFREQ, der mit !BANG ELEKTRONIKA und der Minimal Elektronik-Legende RATIONAL YOUTH bereits elektronische Musikgeschichte geschrieben hat, legt mit 'Fun For The Whole Family' ein Debütalbum vor, welches nicht nur hundertprozentig hält, was der Titel verspricht, sondern auch die unterschiedlichsten Leute - vom Electroclash-Freak bis hin zum New Waver - ansprechend wird. Einfach cool! Und das im Sommer!’
Markus Fürgut, GOTHIC:
’Fun for the Whole Family ist ein Album der Spitzenklasse für alle Minimal-Electro und 80-ies Fans.’
Marco Reich, ORKUS:
"Moment mal... Space Invaders?" So oder so ähnlich dürfte die erste Reaktion beim Betrachten des Covers ausfallen, wenn man Datafreqs Debut in den Händen hält. Liest man sich die Tracklist durch, so machen sich bei Worten wie "Arcade" durchaus Retro-Gefühle breit. Also ab in den Player damit... und sofort flimmern unscharfe Pixelhaufen vor dem geistigen Auge, und mit jedem Durchlauf verflucht man den Tag mehr, an dem man seine alte Nintendo-Konsole samt Zubehör für ein paar Mark verkauft hat. Kein Wunder, denn auf Fun for the Whole FAmily lässt Mastermind Dave Rout, der bereits seit über 20 Jahren mit Projekten wie !Bang Elektronika und RAtional Youth in der Electro-Szene mitmischt, seiner Vorliebe für Atari-Konsolen und Vintage Electronics freien Lauf. Und dabei wehrt sich Purist Rout auch noch konsequent gegen neumodische Electro- und EBM Einflüsse. Also Minimalelektronik at its best! Da stört es auch nicht weiter, dass dem Album in der Mitte etwas die Luft ausgeht, dem Hörgenuss tut das jedenfalls keinen Abbruch (9).
Uwe Marx, SONIC SEDUCER:
Nicht nur die Artworks erinnern mehr als nur ein bisschen an die 80er und insbesondere an Captain Future (…) „Just Like 1981“, unzweifelhaft der Matchwinner des letzten LP-Samplers des Drehmoment-Labels, ist hier noch einmal mit von der Partie. Dieser Vocoder-Hit erhält durch das vorliegende Album sicherlich noch etwas Aufwind, jetzt also auch endlich im handlichen CD-Format erhältlich. Fazit: Ein grandioses Album, das leider zum Schluss hin etwas nachlässt, trotzdem aber wahnsinnig viel Spaß macht....
BACK AGAIN (Alexander Pohle)
Unsere Berliner Freunde von Das Drehmoment sind immer wieder für eine Überraschung gut. Nahm man bisher an, das auf dem kleinen aber feinen Electro-Label sicher immer nur Vinyl in meist schöner Aufmachung erscheinen würde, kommt nun ausgerechnet bei dem puren Analog-Electro-Retro-Videogame-Projekt DATAFREQ eine CD. Schön, wenn nicht immer das passiert, was man erwartet! Kennen tun wir DATAFREQ schon vom Drehmoment-Jubiläums-LP-Sampler, so gibt es den Hit „Just Like 1981“ auch auf der CD zu hören, zu Recht, denn das ist ein echter Knaller ganz im Stile der guten alten Buggles, Trans X und Konsorten, oder auch ein bisschen in Richtung von aktuelleren Bands wie Machiste, Television Set etcetera. Tanzbar, eingängig und purer 80s Stoff im Soundgewand von heute. Zudem gibt der Titel die Richtung für das ganze Album vor, das wahrscheinlich nach einem Werbespruch von alten Videospielen benannt sein dürfte oder ähnliches. Auch „I Desire“ erinnert mit den herrlichen Roboterstimmen an die gute alte Zeit und könnte auf den einschlägigen Partys durchaus für Bewegung sorgen. Mit 11 Songs in knapp 38 Minuten wird auch das klassische LP-Format exakt eingehalten. Klar, man denkt zu keiner Sekunde des Albums „wow, das ist ja was innovativ Neues!“, aber wer will das auch? Dabei werden unterschwellig auch ein paar modernere Electro-Einflüsse verarbeitet, wie beispielsweise in „Diskophonic“. Selten habe ich eine neu erhaltene CD in so kurzer Zeit so häufig gehört (in letzter Zeit kommen da wohl nur Coldplay, die Editors und The Killers heran), weil die Musik einfach Spaß macht, locker und flockig alte Zeiten und damit gute Laune aufleben lässt. Als Bonus zur Musik gibt es einen einfachen, aber nett gemachten Videoclip zu „Arcade Junkie“, der für Kinder der frühen 80er viele witzige Erinnerungen visualisiert. Electro-Wave-Pop vom feinsten und wer hier meckert, dass das auf CD kommt, ist doof! Außerdem kann ein Projekt, das eine Hymne auf Claudia Brückens (Propaganda, Solo und Act) Lippen macht doch nur großartig sein, oder? (A.P.)
TERRORVERLAG (Darkun)
Mit DATAFREQs "Fun for the whole family" veröffentlicht Dave Rout (ex-RATIONAL YOUTH) auf dem Drehmoment-Label sein lang erwartetes Debütalbum. Nach einem kurzen Begrüßungsintro startet "Just like 1981" voll durch. Feinster Vocoder-/ Minimal-Electro mit Tanzflächen-Füll-Garantie. Auch "Scene Machine" strebt direkt zum Dancefloor, spacig wie das Cover der CD, so sind auch die schönen, wunderbaren Sounds in diesem Instrumental-Song. Unglaublich – selbst beim Titel "I desire" spürt man keine Spur von Ermüdung. "Arcade Junkie" ist dann ein richtig kleiner Minimal-Stampf-Electro Song (ja, so etwas gibt es). Nach "Deadman Control" gibt es bei "Silhouhette City" sogar (fast) vocoderfreie Vocals zu hören. Beim nächsten Track kommen in mir unweigerlich Erinnerungen an PROPAGANDA ("Duel", "P-Machinery", "Dr. Mabuse") hoch. Nicht wegen der Musik, sondern wegen des Titels "Claudia Bruckens Lips", denn Claudia Brücken war die Sängerin dieser Kultformation der glorreichen 80er. Nach dem fast träumerischen "Circuitropolis" folgt mit "Diskophonic" ein Stück, das schon fast in Richtung House geht. Nach einem starken Anfang baut die CD leider am Ende (besonders mit „I like Japanese Girls“) etwas ab. Macht aber nix - denn der Rest ist cool.
Minimal-Electro wird garantiert in der nächsten Zeit wieder einen höheren Stellenwert einnehmen. Projekte wie DATAFREQ machen den Weg mit ihrer frischen Art dafür frei. Starke Partyscheibe. Ein Lob auch an das Label "Das Drehmoment", das solche Veröffentlichungen ermöglicht.




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